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Grizzly Golf Academy: Theorie Quiz

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Anleitung

Markieren Sie bitte alle diejenigen Antworten oder Aussagen, die ihrer Meinung nach für die beschriebene Situation zutreffen.
Pro Frage ist mindestens eine Antwort bzw. Aussage richtig. Es können aber auch Mehrere (maximal Alle) zutreffen. Für jede falsch markierte Antwort (markiert, wenn die Aussage falsch ist, oder nicht markiert, wenn die Antwort richtig ist), werden Ihnen 2 Punkte abgezogen.


Sie können ihre Antworten an die Grizzly Golf Academy senden. Damit nehmen Sie an der Verlosung einer Golfstunde in Mägenwil teilzunehmen.Die Teilnahme an der Verlosungs ist unabhängig vom erzielten Resultat. Einsendeschluss ist der 1.9.2007 00:00 Uhr MEZ. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


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Ist doch klar

1[4] Die jungen Wilden

Am Donnerstag findet der übliche Herrentag statt. Zwei junge Nachwuchsspieler mit Handicap 8 und 12 möchten eine schnelle Trainingsrunde spielen. Nach drei Löchern stehen sie hinter einem 3 Ball Spiel der Senioren an. Welches Verhalten ist korrekt?

Die drei älteren Herren lassen die Jungs warten, schliesslich haben sie die älteren Rechte auf dem Platz

Die drei Herren schlagen ab und fordern die Jungen auf, ebenfalls abzuschlagen. Danach wird das Loch gemeinsam bis zum Green gespielt, wo die Jungen zuerst putten und dann weiterspielen, während die drei Senioren warten.

Kaum haben die 3 Herren ihre Bälle gespielt, schlagen die Jungen ab, überspielen den Flight vor ihnen und gehen grusslos vorbei.

Die drei Senioren warten am Abschlag und lassen die Junioren durchspielen. Sobald sie ausser Reichweite sind, spielen die Senioren ihr Spiel weiter.

2[4] Christoph

Heute hat Christoph (ja, genau dr Grizzly) mal wieder einen Hooker-tag. Am 12.Loch verzieht er seinen Abschlag links in die kürzlich gemähte Wiese. Er findet seinen Ball, haut ihn auf das Green und spielt das Par. Als er den Ball aus dem Loch nimmt, stellt er fest, dass dies nicht sein Ball ist. Er geht zurück und findet seinen eigenen Ball unter einem frisch gewachsenen Löwenzahn. Er schlägt - als Recovery-Spezialist - auch diesen Ball auf das Green und spielt ebenfalls das Par, welches er auch auf seiner Scorekarte notiert. Nach der Runde werden die Resultate verglichen, unterschrieben und abgegeben. Christoph und Marianne, seine Markerin werden von der Spielleitung disqualifiziert.

Christoph hat am 12.Loch ein falsches Resultat notiert und Marianne hat dafür unterschrieben.

Die Disqualifikation von Marianne ist ungerechtfertigt. Sie ist nicht für das Resultat von Christoph verantwortlich.

Christoph hätte sich 2 Strafschläge für das Spielen eines falschen Ball's notieren müssen.

Marianne hätte die Scorekarte nicht unterschreiben dürfen. Sie hätte den Sachverhalt vorher abklären müssen.

Die Disqualifikation von Christoph ist ungerechtfertigt, er hat das 12.Loch korrekt gespielt.

3[2] Divot

Am Samstagnachmittag ist der Platz sehr stark belegt. Toni schlägt bei seinem Annäherungsschlag zum 4.Green ein perfektes Divot aus dem Fairway, versorgt sein Wedge im Bag und hetzt weiter zum Green, um dem nachfolgenden Flight die Abschlagzone möglichst schnell frei zu geben. Sein Divot lässt er liegen.

Toni hat sich einen Strafschlag zugezogen, weil er gegen die Etikette verstossen hat.

Herausgeschlagene Divots gehören zu den normalen Verhältnissen auf dem Golfplatz. Die Grassnarbe heilt mit der Zeit von selbst.

Divots sollen auf jeden Fall zurückgelegt und sorgfältig festgetreten werden, damit das Gras möglichst schnell wieder festwachsen kann.

Die Löcher von Divots können nur mit einer speziellen Sand-, Erde- und Samenmischung, die von den Greenkeepern regelmässig ausgebracht wird, repariert werden.

4[3] Provisorisch

Reto spielt (wie meistens, er spielt im Schnitt 28 Abschläge pro Runde) einmal mehr einen provisorischen Ball, nachdem sein erster Ball rechts in Richtung der Auslinie gefolgen ist. Er kündigt seinen Ball korrekt als "provisorisch Pinacle 3" bei seinem Marker Ueli an. Vorne bei den Bällen angekommen, finden sie 2 "Pinacle 3" im Abstand von 1 Meter innerhalb des Spielfelds. Die beiden Bälle sind nicht eindeutig zu unterscheiden. Reto geht zu einem der beiden Bälle und macht sich mit der Bemerkung: "Das ist ja mein Erster" zum Spielen bereit. Ueli interveniert.

Reto kann den Ball weiterspielen, weil einer der beiden Bälle sein Erster sein muss.

Beide Bälle gelten als verloren, weil sie nicht eindeutig identifiziert werden können. Reto muss zurück und einen dritten Ball vom Abschlag spielen. Danach liegt er 5 (5 off the tee).

Der erste Ball gilt automatisch als verloren. Reto kann wählen, welchen der beiden Bälle er als den 2. (3 off the tee) weiterspielen will.

Ueli, als Reto's Marker, entscheidet, welchen Ball Reto mit einem Strafschlag weiterspielen kann.

5[3] Schatten

Die schönsten Lichtstimmungen findet man auf dem Golfplatz gegen Abend kurz vor Sonnenuntergang. Heidi (Hcp 12) und Maria (Hcp 15) geniessen ihr privates Matchplay (Lochspiel). Am Green des 18 Loch (Index 4) liegen beide square (gleich auf). Heidi hat einen heiklen 7-Meter Put zum Birdie, während Maria bereits vom Vorgreen aus zum Par eingechippt hat. Maria schaut zu, wie Heidi ihren Put vorbereitet und achtet dabei nicht, dass ihr Schatten genau an der Stelle über Heidis Putlinie fällt, wo der Ball voraussichtlich brechen wird. Heidi spielt ihren Put, der knapp am Loch vorbeirollt und 2 Meter zu weit rollt. Der Rückput bleibt ganz knapp zu kurz, worauf Maria den Put schenkt und sich freut, weil Sie das Match gewonnen hat. Heidi protestiert.

Maria bekommt 2 Strafschäge, weil sie Heidi beim puten behindert hat.

Weil Maria ihren Ball bereits eingelocht hat, ist für sie das Spiel beendet und ihr Resultat kann nicht mehr verändert werden.

Heidi gewinnt das Match, weil im Lochspiel Regelverstösse immer mit Lochverlust bestraft werden.

Heidi hätte vor dem Putten von Maria verlangen müssen, dass sie ihren Schatten aus der Putlinie bringt.

Maria hat gewonnen, weil Sie für Ihren Verstoss gegen die Etikette straffrei bleibt.

Maria gewinnt das Match. Heidi hätte das Recht gehabt, ihren Put sofort zu wiederholen, weil sie durch den Schatten gestört wurde.

Keine von beiden, Heidi kann ihren Put wiederholen, weil sie durch den Schatten von Maria getäuscht worden ist.

Weil Heidi beim Puten behindert worden ist, gilt ihr Put als eingelocht. Damit ist das Match unentschieden.

6[3] Sandputer?

Während einem Stableford Turnier spielt Marcel einen professionellen Sandschlag am 13.Green. Der Ball bleibt 10 cm hinter dem Loch liegen. Weil seine drei Mitspieler, deren Bälle bereits auf dem Green liegen, bereit sind, um zu puten, geht Marcel mit seinem Sandwedge zu seinem Ball, nimmt die Fahne aus dem Loch und hält sie mit der linke Hand hoch, während er mit der Rechten seinen Ball mit dem Wedge einlocht. Weil keiner seiner Mitspieler die Fahne mehr braucht, nimmt er Sie glich mit, legt sie an den Rand des Greens und geht zurück in den Bunker, um zu rechen.

Marcel hat sich 2 Strafschläge zugezogen, weil er mit dem Sandwedge geputet hat.

Marcel muss 2 Strafschläge anrechnen, weil er die Fahnenstange beim Puten in der Hand gehalten hat.

Am Verhalten von Marcel gibt es nichts auszusetzen. Er hat lediglich gegen die Etikette verstossen.

Marcel's Verstoss gegen die Etikette wird mit einem Schlag bestraft.

Marcel hat ausserhalb der Reihenfolge gespielt und damit gegen die Etikette verstossen.

Marcel hat sich einen Strafschlag zugezogen, weil er den Bunker nicht sofort gerecht hat.

7[1] Konzentration

Fritz ist völlig in sein Spiel vertieft. Nachdem er eingeputet hat, nimmt er seinen Ball, holt seinen Wagen und geht zum nächsten Abschlag, wo er sich mental auf das nächste Loch vorbereitet, währen seine Mitspieler noch auf dem vorherigen Green fertig putten. Nach der Runde, beim vergleichen der Resultate verlangt sein Marker Heinz, dass sich Fritz pro Loch noch zwei Strafschläge wegen einem Verstoss gegen die Ettikette hinzurechnet. Fritz interveniert.

Für denselben Verstoss können maximal 2 mal 2 Strafschläge pro Runde verteilt werden.

Fritz entschuldigt sich, bezahlt eine Runde im 19.Loch und damit ist die Sache vom Tisch.

Nach der Runde können keine Strafschläge mehr verteilt werden.

Fritz macht das offensichtlich regelmässig und aus Gewohnheit macht. Er bekommt dafür 2 Strafschläge am 18.Loch.

8[2] Fussballer

Ruedi nimmt seinen Ball aus dem Loch, nachdem er den letzten Tap-In gespielt hat. Der Ball fällt ihm aus den Händen auf das Green zurück. Er kickt den Ball wie ein Fussballer zu seinem Bag. Dabei streift er mit den Spikes die Oberfläche des Greens und hinterlässt deutliche sichtbare Kratzer. Er entschuldigt sich bei seinen Mitspielern und ebnet die aufgerissene Fläche mit seinem Puter so gut als möglich ein.

Ruedi hat sich zwei Strafschläge wegen unnötigem Beschädigen des Greens zugezogen.

Ruedi erhält zwei Strafschläge, weil er auf dem Green Spikemarken geflickt hat. Es dürfen legiglich Pitchmarken repariert werden.

Golf kann manchmal emotional werden. Ruedi hat sich aber korrekt verhalten.

9[4] Wo ist das Loch

Marianne hat einen interessanten 18 Meter Put über eine Welle und kann von ihrem Standort aus das Loch nicht sehen. Alfred, ihr Mitspieler bedient die Fahne. Dabei stellt er sich möglichst weit vom Loch weg, in der Verlängerung der Putlinie von Marianne und hält die Fahnenstange schräg ins Loch und beschädigt dabei den hinteren Lochrand. Er wartet, bis Marianne gespielt hat und nimmt dann die Fahne aus dem Loch, wobei er zusätzlich auch noch die vordere Lochkannte zerstört. Der Put von Marianne (genial gespielt) lippt leider aus und bleibt zum Tap-In liegen.

Alfred hat gegen die Ettikette verstossen und das Loch unnötig beschädigt.

Marianne muss den Tap-In nicht mehr zählen. Weil Alfred das Loch beschädigt hat, gilt ihr Ball als eingelocht.

Alfred hat sich zwei Strafschläge zugezogen, weil er in der Verlängerung der Putlinie von Marianne gestanden hat, als sie gespielt hat.

Alfred hätte sich so neben die Fahne stellen sollen, dass sein Schatten vom Loch weg fällt, und dass er die Fahne senkrecht halten kann.

Marianne hat sich zwei Strafschläge zugezogen, weil Alfred, der während ihres Puts als ihr Caddy agiert hat, in der Verlängerung ihrer Putlinie stand.

10[4] Ball suchen

Peter schlägt seinen Ball am 13.Loch links in den Wald. Nachdem seine Mitspieler abgeschlagen haben, spielt er einen provisorischen Ball, der mitten im Fairway zur Ruhe kommt. Die Spieler gehen nach vorne und verschwinden im Wald, während die nachfolgende Partie auf dem Abschlag wartet. Nach 5 Minuten erscheinen die drei Spieler wieder. Peter geht zu seine Provi und die drei spielen weiter.

Die nachfolgende Partie soll zum überholen aufgefordert werden, bevor Bälle gesucht werden.

Nach den 5 Minuten Suchzeit hätte die nachfolgende Partie zum überholen aufgefordert werden müssen.

Überholmanöver halten den gesamten Spielbetrieb auf und sollen möglichst vermieden werden.

Die nachfolgenden Spieler hätten unaufgefordert durchspielen dürfen.

Na Ja eigentlich...

11[2] 1.Tee

Heidi (Hcp 12), Maria (Hcp 24), Ruth (Hcp 8) und Ines (Hcp 15) treffen sich am 1. Abschlag für ein Damenturnier. Es existiert keine Startliste. Wie soll die Ehre ermittelt werden?

Ruth mit dem niedrigsten Hcp schlägt zuerst ab.

Es wird um die Ehre gelost.

Maria mit dem höchsten Hcp schlägt zuerst ab.

Die Erste, die bereit ist, spielt ihren Ball

12[4] Rechen

Manfreds Ball hängt am seitlichen Abhang innerhalb des Bunkers oberhalb des Rechenstiels fest. Nachdem Manfred den Rechen entfernt hat, rollt sein Ball zur Mitte des Bunkers in den flachen Teil und liegt dort wesenlich günstiger.

Der Rechen ist Bestandteil des Bunkers und darf nicht entfernt werden. Manfred zieht sich zwei Strafschläge zu.

Der Rechen ist ein künstliches Hemmnis und darf straffrei entfernt werden. Dass sich dabei der Ball bewegt ist normal und daher straffrei.

Manfred hat den Ball in Ruhe bewegt und muss ihn unter Anrechnung eines Strafschlags zurücklegen.

Rechen gehören nicht in den Bunker, damit gehen die Strafschläge zu Lasten desjenigen, der den Rechen dorthin gelegt hat.

13[4] Rechen

zur Situation oben: Welches Vorgehen von Manfred wäre in seiner Situation korrekt gewesen?

Manfred hält den Ball fest und bittet einen Mitspieler den Rechen zu entfernen.

Manfred markiert die Lage seines Balls, hebt den Ball auf, entfernt den Rechen und legt den Ball, an die ursprüngliche Lage zurück

Manfred markiert die Lage des Balls, entfernt den Rechen und droppt seien Ball straflos an der markierten Stelle

Manfred ärgert sich zwar, spielt den Ball aber wie er liegt und zertrümmert dabei den Rechen

14[4] Belek

Im National Golf Club in Belek liegt das 18. Green auf eine Halbinsel und hängt deutlich gegen das seitliche Wasser hin. Esther spielt einen schwierigen bergab Chip von rechts vor dem Green. Der Ball rollt knapp an der Fahne vorbei ins Wasser. Esther markiert mit einem Tee den Eintrittspunkt und misst mit ihrem puter 2 Schlägerlängen zur Seite ab. Sie dropt einen neune Ball auf den Teil des Greens, der im erlaubten Bereich liegt. Den anschliessenden Put Locht sie ein und freut sich über das gespielte Boogie, mit dem Sie 3 Stableford Punkte holt.

Gratuliere, guter Abschluss einer korrekten Runde.

Sorry Esther, gibt 2 Strafschläge. Nach der Wasserregel darf der Ball nach dem Drop nicht dem Green liegen.

Leider nur 1 Stableford Punkt, auf dem Green muss der Ball hingelegt, nicht gedropt werden.

Esther bekommt 2 Strafschläge, weil die Variante innerhalb von 2 Schlägerlängen nach der Regel entfällt, wenn der Ball dabei in eine bessere Lage kommen würde.

15[4] Maulwurfhügel

Martin findet seinen Ball im Semi-Rough unmittelbar hinter einem Maulwurfhügel. Wenn er den Ball so spielt, wie er liegt, wird er beim Schwung zuerst den Maulwurfhügel treffen und dann erst seinen Ball. Martin...?

kann straffrei Erleichterung beanspruchen und seinen Ball innerhalb einer Schlägerlänge, nicht näher zum Loch, von der ursprünglichen Lage aus droppen.

kann straffrei Erleichterung banspruchen und seinen Ball innerhalb einer Schlägerlänge, nicht näher zum Loch, vom nächsten Punkt, wo die Behinderung durch den Maulwurfhügel nicht mehr gegeben ist, droppen.

muss den Ball spielen, wie er liegt. In dem Fall halt in eine falsche Richtung.

muss den Ball für unspielbar erklären und mit einem Strafschlag nach der Regel droppen.

16[1] Eingegraben

Hugo findet seinen Ball, den er zum Green geschlagen hat. Der Ball steckt im Vor-Green im eigenen Einschlagloch. Hugo markiert die Stelle mit einem Tee, nimmt seinen Driver, misst eine Schlägerlänge ab und droppt den Ball, nachdem er ihn gereinigt hat. Dann bessert er die Pitchmarke auf dem Vorgreen aus.

Hugo's Vorgehen ist korrekt

Hugo hat sich 4 Strafschläge zugezogen.

Hugo hat sich 2 Strafschläge zugezogen.

17[2] Weil?

zur vorherigen Frage

Hugo hätte den Schläger zum Abmessen verwenden müssen, mit dem er den Ball spielen will. 2 Strafschläge

Auf dem Vorgreen darf der Ball nicht gereinigt werden. 2 Strafschläge

Ein Ball, der im eigenen Einschlagloch steckt, kann höchstens unspielbar erklärt werden. 2 Strafschläge

Das Reparieren von Pitchmarken im Vorgreen gilt als Verbessern der Balllage und ergibt 2 Strafschläge

Hugo hat den Ball ohne zu markieren aufgenommen. 2 Strafschläge

Auf dem Vorgreen darf nicht gedropt, es muss hingelegt werden. 2 Strafschläge

18[2] Joint Venture

Die Bälle von Hannelore und Agnes liegen nach deren Abschlägen so nahe beieinander, dass keine von beiden spielen kann, ohne den Ball der anderen dabei zu bewegen. Hannelore, deren Ball 2 cm näher beim Loch liegt, markiert ihren Ball und legt ihn zur Seite. Danach versetzt sie den Marker in die Richtung eines markanten Baumstamms um die Länge ihres Eisen 7. Nachdem Agnes ihren Ball gespielt und das entstandene Divot sorgfältig wieder einsetzt hat, legt Hannelore ihren Ball zurück, indem sie zuerst ihrem 7er Eisen den Marker zurücksetzt, und anschliessend ihren Ball aufnimmt und, schmutzig, wie er war, zurücklegt.

Keine Kritik. Beiden haben korrekt gehandelt.

Hannelore bekommt 2 Strafschläge, weil sie ihren Ball bessergelegt hat.

Agnes muss 2 Strafschläge hinzurechnen. Sie darf ihr Divot erst zurücklegen, nachdem Hannelore ebenfalls gespielt hat

19[4] Pitchmarken

Welche Aussage trifft zu?

Pitchmarken flicken kostet nur unnötig Zeit, dafür sind die Greenkeeper und Ranger da.

Die eigene Pitchmarke flicken zu dürfen ist die Belohnung dafür, das Green getroffen zu haben.

Pitchmarken dürfen und sollen immer und überall auf dem Green geflickt werden.

Pitchmarken dürfen erst nach dem Einlochen repariert werden.

20[4] Busch

Toni's Ball liegt neben einem Busch. Sein Rückschwung wird durch einen Ast des Busches behindert (wer wird nicht von Bush behindert?) und unmittelbar vor dem Ball liegt ein dürrer abgebrochener Ast. Welches Vorgehen ist korrekt?

Toni schmeisst den dürren Ast auf die Seite, bricht den Ast aus dem Busch ab und wirft ihn unter den Busch.

Toni macht das bestmögliche aus der Situation, indem er den Ball spielt, wie er liegt und nichts verändert.

Toni nimmt straffrei Erleichterung und droppt seinen Ball 2 Schlägerlängen von der ursprünglichen Lage.

Toni darf den dürren Ast vor dem Ball entfernen, der angewachsene Ast des Busches jedoch muss bleiben.

21[4] Stand

Walter findet seinen Ball im Hang des Greenbunkers steckend auf halber Höhe. Er nimmt sein Lob- und sein Sandwedge mit und klettert von unten den Hang hoch. Dabei benutzt er sein Sandwedge als Stütze um nicht abzurutschen. Beim Ball angekommen, gräbt er sich mit den Füssen zwei stabile Standflächen. Nachdem er sich für sein Lobwedge entschieden hat, wirft er das Sandwedge aus dem Bunker zu seinem Bag. Beim Ansprechen des Balls achtet er peinlich darauf, dass sein Wedge vor dem Schlag keinen Sand berührt. In bester "Harry Potter"-manier spielt er seinen Ball auf das Green.

Walter muss sich 2 Strafschläge anrechnen, weil er mit dem Sandwedge die Bunkeroberfläche berührt hat.

Walter bekommt 2 Strafschläge für das Herstellen der Standflächen.

Walter bezieht insgesammt 4 Strafschläge.

Walter bezieht insgesammt 6 Strafschläge.

Walter hat korrekt gespielt.

Walter muss 2 Strafschläge rechnen, die Regel verbietet das Werfen von Schlägern.

Eigentlich wären ja 6 Strafschläge fällig, nach der Regel können pro Loch jedoch höchsten 4 bezogen werden.

22[4] Etikette

Was regelt die Etikette im Allgemeinen

die Bekleidungsvorschriften auf dem Platz

die Grundlagen des Spiels, sowie grundlegende Sicherheitsregeln

das Benehmen auf dem Platz und im Clubhaus

das Verhalten gegenüber Mitspielern und dem Platz

23[4] Unspielbar

unspielbar.gif

Johann findet mit viel Glück seinen Ball, den er aus dem Greenbunker über das Green geschlagen hat, hinter dem Green mitten in einer Haselstaude, die als Schutz für den Damenabschlag des nächsten Lochs gepflanzt wurde. Johann erklärt seinen Ball für unspielbar. Johann kann mit einem Strafschlag ...?

seinen Ball auf der Linie Fahne-Ball auf dem Damenabschlag, droppen.(A)

seinen Ball im Greenbunker, dort wo er vorher war droppen(B).

zwei Schlägerlängen neben dem Ort, wo der Ball in der Haselstaude lag, droppen.(C)

zwei Schlägerlängen neben der Haselstaude, nicht näher zum Loch, droppen.(D)

24[2] Mäuselöecher

Endlich Frühling! Martin hat seinen Ball links neben dem Fairway ins Rough gespielt und finde ihn mitten zwischen verschiedenen Mäuselöchern. Sein Ball liegt zwar nicht in einem Mausloch, aber beim Ansprechen steht er mit dem linken Fuss genau in einem Mauseloch. Martin verlangt einen "Free-Drop". Sein Marker, Peter behauptet, dass er höchstens den Ball für unspielbar erklären und mit einem Strafschlag innerhalb von 2 Schlägerlängen droppen könne.

Martin muss den Strafschlag akzeptieren und innerhalb von 2 Schlägerlängen nicht näher zum Loch droppen.

Martin kann straffrei (Free) innerhalb einer Schlägerlänge vom Ball nicht näher zum Loch droppen.

Martin kann straffrei innerhalb einer Schlägerlänge vom nächsten Ort, der nicht näher zum Loch liegt und wo er durch die Mäuselöcher nicht mehr behindert ist, droppen.

keiner, Martin kann den Ball straffrei auf das Fairway zurücklegen.

25[4] Stableford

Jolanda spielt ihr erstes Turnier. Gezählt wird nach Stableford. An der 12, ein Par 5 mit StrokeIndex 1 (das schwerste Loch des Platzes) spielt sie ihren 8. Schlag hinter das Green in ein Wasserhindernis. Frustriert steckt Sie den Schläger in den Bag und geht zum nächsten Abschlag.

Jolanda wird disqualifiziert, weil sie das Loch nicht fertig gespielt hat.

Die Zählmethode nach Stableford wurde eingeführt, um das Spiel zu beschleunigen.

Wenn keine Stableford-Punkte mehr erzielt werden können, soll der Ball aufgenommen und das Loch gestrichen werden.

26[2] Ground under repair

Das 14.te Green wird umgebaut. Dazu ist die vordere Hälfte des Greens mit Seilen abgesperrt. Der Ball von Nicole befindet sich ca.4 Meter vom Loch innerhalb dieser Absperrung. Vorsichtig fischt Nicole mit ihrer Ball-Angel-Rute, die sie für Wasserhindernisse im Bag mitführt, ihren Ball aus der abgesperrten Zone. Wie kann sie jetzt weiter vorgehen?

Sie geht zurück, wo sie war, und spielt nochmals einen Ball ohne sich einen Strafschlag anzurechnen.

Sie legt den Ball an die nächstgelegenen Stelle, die nicht näher zum Loch liegt auf den offenen Teil des Greens und spielt dort straffrei weiter.

Sie wählt die kürzeste Strecke aus dem abgesperrten Teil heraus, legt ihren Ball dort hin, rechnet einen Strafschlag dazu, weil sie näher bei der Fahne liegt und spielt weiter.

Sie sucht sich einen möglichst ähnlichen Put auf dem offenen Teil des Greens aus und spielt ohne Strafschlag weiter.

27[1] Zeitweiliges Wasser

Erwin spielt ein Strokeplay Turnier. Leider hat Petrus nicht mitgemacht und es regnet. Am 4. Loch spielt Erwin seinen Abschlag mitten ins Fairway. Seine Mitspieler gratulieren ihm zu dem gelungenen Abschlag. Als Erwin vorne weiterspielen will, ist sein Ball verschwunden. An der Stelle, wo er eigentlich sein müsste ist der Boden vom Regen stark aufgeweicht und die Spieler sinken bei jedem Schritt im Fairway ein. Erwin macht zeitweiliges Wasser geltend und dropt an der nächstgelegenen Stelle, wo der Boden einigermassen trocken und hart ist einen neuen Ball. Er spielt weiter, ohne sich einen Strafschlag anzurechnen. Handelt er korrekt?

Nein, der Ball von Erwin gilt als verloren. Er muss zurück zum Abschlag und mit einem Strafschlag nochmals einen Ball spielen.

Ja, der Ball muss im zeitweiligen Wasser nicht unbedingt gefunden werden, wenn er offensichtlich dort hin gespielt worden ist.

Aha so ist das

28[3] Spuren

Willy's Ball springt vom Vor-Green und landet links im Grennbunker. Entsetzt stellt Willy fest, dass offensichtlich in dem Bunker ein Fuchs gejagt hat. Der Bunker ist voller Spuren und Willys Ball liegt in einem der tiefsten Löcher drin. Kurz entschlossen markiert Willy die Lage seines Ball mit zwei Tees, nimmt den Ball weg, holt den Rechen und ebnet sich die betroffene Stelle sorgfältig ein. Danach legt er den Ball zurück, entfernt die Tees und spielt seinen Ball, den er auch gleich zum Birdie einlocht. Urs, sein Marker notiert aber ein Boogie. Wie liegt der Sachverhalt?

Willy hat sich zwei Strafschläge zugezogen, weil er seinen Ball im Bunker markiert hat.

Urs hat recht, Willy muss sich zwei Strafschläge anrechnen, weil er den Bunker ausgebessert hat.

Willy kann stolz sein auf sein korrekt gespieltes Birdie.

29[2] Äste

Der Ball von Markus liegt im Fairwaybunker neben einigen vom Sturm in der letzten Nacht abgebrochen Ästen direkt hinter einer leeren RedBull Dose. Was darf er tun?

Er hebt die Dose auf, nimmt sie mit und schmeisst sie in den nächsten Abfalleimer. Die Äste lässt er liegen und spielt seinen Ball, wie er liegt.

Er wirft die Äste aus dem Bunker in den Wald, wo sie hingehören, entfernt die Dose und spielt seinen Ball.

Markus lässt die Dose liegen, enfernt aber die Äste und spielt seinen Ball.

Zuerst schlägt Markus die Dose mit seinem Wedge in den Wald, dann bessert er die Stelle, wo er gerade gespielt hat, mit dem Rechen aus und spielt anschliessend seinen Ball. Die Äste lässt Markus liegen.

30[1] Rechen

Nachdem Markus seinen Ball gespielt hat, schaut er sich um und sieht, dass der nächste Flight bereits wartet, bis das Fairway frei wird. Er folgt seinen Mitspielern so schnell als möglich, ohne sich weiter um den Bunker zu kümmern. Das ist ...?

Ok, weil die Greenkeeper den Bunker am nächsten Tag sowieso rechen werden.

Unfair, weil die nachfolgenden Spieler eventuell aus seinen Spuren heraus spielen müssen.

Vorbildlich, weil er den nachfolgenden Spielern sofort Platz macht.

ein Regelverstoss und wird mit 2 Strafschlägen bestraft.

31[1] Wasserhindernis

Wolfgang hat seinen Ball in ein als Wasserhindernis markiertes Bachbett, das derzeit aber trocken liegt, gespielt. Er steigt mit seinem Rucksackbag am Rücken in das Bachbett hinunter und stellt fest, das er den Ball spielen kann, wie er liegt. Er geht etwas zur Seite und stellt sein Bag im Hindernis ab, nimmt sein Eisen 7 und spielt, ohne Probeschwung, und ohne den Schläger aufzusetzen, einen perfekten Ball mitten auf das Fairway zurück.

Wolfgang hat sich 2 Strafschläge für das Abstellen des Bag's im Hindernis zugezogen.

Weil das Bag weit genug entfernt war, und Wolfgang auch sonst nichts zur Verbesserung der Balllage unternommen hat, bleibt er straffrei.

Die Wasserregel erlaubt das Hinlegen der Ausrüstung im Hindernis.

Das Abstellen von Ausrüstung in einem Hindernis ist ein Verstoss gegen die Etikette und wird mit einem Strafschlag geahndet.

32[3] Blätter

Christian hat seinen Ball rechts unter den Bäumen in den Greenbunker gespielt. Beim Vorbereiten seines Bunkerschlags steht er bereits im Bunker und macht eine langsame Schwungbewegung, um zu prüfen, ob er mit seinem Schläger nicht an den Bäumen über ihm ankommt. Bei dieser Bewegung löst sich ein Blatt vom Baum und fällt in den Bunker. Welche der folgenden Aussagen ist richtig?

Christian wollte den Ball noch nicht spielen, daher bleibt er straffrei.

Christian hat sich zwei Strafschläge wegen verbessern der Balllage zugezogen.

Bei dem Regelverstoss von Christian handelt es sich um einen leichten Verstoss, der nur mit einem Strafschlag geahndet wird.

33[4] im Bach

Bad Ragaz, Loch 2. Melanie und Fredi spielen ein Zählspiel zusammen mit einem befreundeten Paar. Fredi als bekannter Long-Hitter spielt seinen Dirve schnurgerade in die Mitte des Fairways. Kurz vor dem Green durchquert ein Bach die Spielbahn. Vor und nach dem Bach befindet sich kurz gemähtes Fairway. Als die vier Spieler vorne beim Bach ankommen, fehlt der Ball von Fredi. Die Suche im Bach bringt kein Ergebnis, der Ball bleibt verschollen. Melanie schlägt vor, dass Fredi zurück zum Abschlag geht und nochmals einen Ball spielt (Variante Ball verloren). Fredi nimmt in Anspruch, vor dem Wasserhindernis einen Ball zu droppen (Variante Wasserregel). Wer hat recht?

Melanie

Fredi

34[4] im Bach

2 Tage später spielen Melanie und Fredi in Holzhäusern. Am 4.Loch quert ebenfalls ein Bach die Spielbahn. Im Unterschied zu Bad Ragaz, ist der Bach von Wiesen mit hohem Gras umgeben. Fredis Ball verschwindet wiederum in Richtung des Bachs. Genau wie vor 2 Tagen verlangt Melanie, dass Fredi noch einen Ball vom Abschlag spielt und Fredi will vor dem Wasser droppen. Wer hat heute recht?

Melanie

Fredi

35[2] Der Tramp

Hans ist ein Naturfreak, er spielt am liebsten barfuss. So taucht er an einem warmen Sommernachmittag am 1. Abschlag ohne Schuhe auf. Seine Mitspieler nerven sich.

Ruedi, als Marker von Hans, disqualifiziert Hans vom Turnier, indem er nach der Runde die Scorekarte von Hans nicht unterschreibt.

Die Spielkomission kann Hans den Start verbieten oder ihn nachträglich vom Turnier disqualifizieren.

Ernst sieht die Angelegenheit nicht so eng, beharrt aber darauf, dass Hans am 1. Loch 2 Strafschläge wegen einem Verstoss gegen die Ettikette notieren muss.

Anita hingegen verlangt von Hans, dass er sofort seine Schuhe anzieht, sonst dürfe er nicht mit ihnen spielen.

36[4] Duell

Peter und Hansruedi spielen ein Matchplay. Es geht hart auf hart. Die Partie ist am 17.Loch immer noch ausgeglichen. Beide landen mit ihren Abschlägen an dem schwierigen Par 3 links im Greenbunker. Weil der Abschlag stark überhöht liegt, graben sich beide Bälle im Bunker ein. Beim Bunker angekommen, können sie nicht sofort entscheiden, wem welcher Ball gehört. Peter steigt wortlos in den Bunker, zieht beim ersten Ball sein Wedge voll durch und schlägt den Ball auf das Green. Hansruedi geht zu dem eben gespielten Ball, markiert ihn und sagt zu Peter: "He, Danke für das Loch, das war der falsche Ball". Hat Hansruedi recht?

Nein, im Hindernis dürfen Bälle nicht identifiziert werden. Daher ist das Spielen eines falschen Balls straffrei.

Ja, Peter hätte seinen Ball zuerst identifizieren müssen.

Nein, Peter hat den falschen Ball gespielt und erhält dafür nur 2 Strafschläge.

Nein, Hansruedi muss zuerst den anderen Ball spielen, um zu beweisen, dass dies der Ball von Peter ist.

37[4] Weiter

Zur vorhergehenden Frage. Wie ist das weitere Vorgehen?

Beide können ihre Bälle aufnehmen, Hansruedi hat das Loch ja gewonnen.

Hansruedi muss seinen Ball zurück in den Bunker legen und die Situation so wie sie vor dem Schlag von Peter war, wieder herstellen. Dann spielen beide ihre Bälle aus dem Bunker.

Peter muss auch noch den zweiten (seinen) Ball aus dem Bunker spielen. Danach spielen beide ihre Bälle vom Green aus weiter.

Hansruedi muss den 2. Ball (den von Peter) aus dem Bunker spielen. Danach spielen beide wieder mit ihrem eigenen Ball weiter.

Hansruedi kann seinen Ball aus dem Bunker nehmen und neben denjenigen von Peter auf das Green legen.

38[3] Forellenteich

forellen.gif

Gustav spielt ein Stableford-Turnier in Alvaneu-Bad. Am 15.Loch muss vor dem Green ein frontaler Forellenteich (gelb markiert) überspielt werden. Gustav schläg seinen Ball über das Hindernis hinweg. Der Ball prallt hinter dem Teich jedoch unglücklich auf dem Fairway auf, dass er zurück zu den Forellen springt. Wo kann Gustav droppen?

hinter dem Teich, wo sein Ball aufgesprungen ist.(A)

vor dem Teich, auf der Linie Fahne-Eintrittspunkt beim Rücksprung.(B)

vor dem Teich, dort wo der Ball die Linie zum Hindernis das erste Mal überquert hat.(C)

seitlich neben dem Teich, weil der Ball den Teich ja bereits überwunden hatte.(D)

39[4] Par 6

par6_1.gif

Gustav spielt ein Stableford-Turnier im Limpachtal. Am 11.Loch, dem Par 6, muss links vor dem Green ein See (rot markiert) überspielt werden. Gustav schläg seinen Ball über das Hindernis hinweg. Der Ball landet hinter dem Hindernis auf dem Fairway, prallt aber so unglücklich auf, dass er zurück zu den Fischen springt. Wo kann Gustav droppen?

hinter dem Teich, dort wo sein Ball aufgesprungen ist.(A)

vor dem Teich, auf der Linie Fahne-Eintrittspunkt beim Rücksprung.(B)

hinter dem Teich, dort wo sein Ball beim zurückgespringen die Grenze zum Hindernis gequert hat, innerhalb von 2 Schlägerlängen nicht näher zum Loch.(C)

vor dem Teich, dort wo der Ball die Linie zum Hindernis das erste Mal überquert hat.(D)

seitlich neben dem Teich, weil der Ball den Teich ja bereits überwunden hatte.(E)

40[4] Drop

Toni's Ball liegt hinter dem Green am Abhang oben neben einem Fuchsbau. Beim Ansprechen stellt Toni fest, dass der Eingang zum Fuchsbau genau zwischen Ihm und dem Ball zu liegen kommt. Toni macht Behinderung geltend und nimmt straflos Erleichterung. Er markiert die Stelle für seinen geplanten Drop, die in jeder Beziehung den Regeln entspricht, und misst eine Schlägerlänge ab. Als er den Ball fallen lässt, rollt dieser zur Fahne hin (was an dem Hang zu erwarten war) und bleibt 1 Schlägerlänge näher beim Loch an einem kleinen Ast hängen. Toni will den Ball aufheben und nochmals droppen, aber René, sein Marker stoppt ihn.

Füchse sind keine Ergänge grabenden Tiere. Toni hat sich 2 Strafschläge zugezogen.

Tonis Ball ist Ball im Spiel. Er muss ihn nach dem drop so spielen, wie er liegt. René hat zu recht interveniert.

Ein Ball, der näher zur Fahne rollt, muss in jedem Fall nochmals gedropt, und dann allenfals hingelegt werden.

Wenn der Ball beim Drop weniger als 2 Schlägerlängen vom Aufschlagpunkt weg rollt, ist er Ball im Spiel. Die Richtung spielt keine Rolle.

Toni hat sich 2 Strafschläge zugezogen, er hätte an einem Ort dropen müssen, wo der Ball nicht wegrollen kann.

Toni hat gar keinen Anspruch auf Erleichterung. Er muss sich 2 Strafschläge für "Ball in Ruhe bewegt" anrechnen und den Ball zum Fuchsbau zurücklegen.

41[4] Nochmal Par 6

par6_2.gif

Gustav spielt wieder am 11.Loch im Limpachtal. Er schläg seinen Ball wieder über das rot markierte Wasserhindernis hinweg. Dieses mal fliegt der Ball nicht ganz so weit. Ohne das Hindernis überquert zu haben, bliebt der Ball auf der anderen Seite innerhalb des Wasserhindernisses im Trockenen liegen. Gustav versucht den Ball aus dem Hindernis zu spielen. Dabei achtet er sorgfältig darauf, dass er mit dem Schläger weder Wasser noch Boden berührt. Er trifft den Ball so unglücklich, dass dieser bei den Fischen im Wasser verschwindet, ohne das Hindernis verlassen zu haben. Wo kann Gustav droppen?

Im Hindernis, wo sein Ball vor dem letzten Schlag gelegen hat.(A)

Auf der Linie Fahne-Eintrittspunkt beim Rücksprung.(B)

Vor dem Teich, auf der Linie Fahne - Ballposition beim letzen Schlag.(C)

Vor dem Teich, dort wo der Ball die Linie zum Hindernis das erste Mal überquert hat.(D)

Seitlich neben dem Teich, weil der Ball den Teich ja bereits überwunden hatte.(E)

die sind aber klar

42[4] Gruss

Was wünschen sich Golfer gegenseitig vor dem Spiel?

Gut Holz.

Mast und Schotbruch.

Möge die Übung gelingen.

Ein schönes Spiel.

Waidman's Heil.

Petri Heil.

43[3] Dogleg

Das 6.Loch folgt einem Bach, der links vom Fairway liegt und beschreibt ein Dog-Leg nach links. Dem Bach entlang ist eine Reihe von Bäumen gepflanzt, die aber ca. 50m vor dem Green endet. Links vom Bach schliesst sich das Fairway des 7.Lochs an. René schlägt seinen Ball links in den rot markierten Bach. Darf René links vom Bach auf dem Fairway des 7.Loches mit einem Strafschlag droppen? Von dort aus hat er freie Bahn zum 6. Green und damit einen deutlichen Vorteil.

Ja

Nein, er muss auf der aktuellen Spielbahn bleiben.

44[2] Markieren

Heinz und Susanne, die Markerin von Heinz spielen ein Turnier nach Stableford. Heinz markiert seinen Ball auf dem Green, indem er eine Münze zwischen Ball und Loch in unmittelbare Nähe des Balles legt. Als die Reihe an Heinz kommt, legt er seinen Ball zwischen Marker und Loch, direkt beim Marker. Nach 5 Löchern bemerkt Susanne, dass er diese Methode systematisch anwendet, und dabei jedesmal den Ball um einen Balldurchmesser näher zum Loch hinlegt. Was kann Susanne dagegen tun?

Nichts, weil Heinz korrekt vorgeht.

Sie kann für Heinz 2 Strafschläge anrechnen, weil er den Ball vom falschen Ort aus gespielt hat.

Sie kann von Heinz verlangen, dass er den Put vom richtigen Ort her wiederholt.

Sie muss von Heinz die Antworten 2 und 3 verlangen.

45[3] Nadia

Nadia findet ihren Ball in der Blumenwiese neben der Spielbahn, etwa 3 Schlägerlängen vom Semi-Rough entfernt. Sie erklärt ihren Ball für unspielbar, hebt ihn auf, legt ihn seitlich zurück ins Semi-Rough und spielt von dort weiter. Nadia hat sich damit...?

2 Strafschläge eingehandelt, weil sie den Ball ohne zu markieren aufgehoben hat. Das übrige Vorgehen war korrekt.

2 Strafschläge eingehandelt, weil sie ihren Ball vom falschen Ort aus gespielt hat.

disqulifiziert, weil sie die Regel für einen unspielbaren Ball nicht eingehalten hat.

keine Strafe zugezogen, weil sie korrekt gehandelt hat.

46[4] Nochmals Putlinie

Jürg und Thomas spielen ein Betterball-Matchplay gegen Karin und Ingrid. Am 4. Loch versenkt Thomas einen 8 Meter Put zum Birdie und setzt damit die Damen unter Druck. Thomas nimmt seinen Ball aus dem Loch und steht dabei versehentlich auf die Putlinie von Karin, die ebenfalls einen Put zum Birdie spielt. Der Put von Karin bricht ganz knapp vor dem Loch nach rechts aus und geht daneben. Karin protestiert.

Zu recht. Mit dem Betreten der Putlinie von Karin hat Thomas das Loch für sein Team verloren.

Das Loch ist geteilt, weil der Ball von Karin ohne die Fussstapfen von Thomas gefallen wäre.

Die Herren haben das Loch gewonnen, Karin hätte vorher reklamieren müssen.

Das Betreten von Putlinien ist ein Etikettenverstoss und damit straffrei.

47[3] Bewegung

Weil am Morgen dichter Nebel lag, kann das Turnier erst am Mittag gestartet werden. Der Starter bittet jede Partie, möglichst schnell zu spielen, damit auch die letzen noch bei Tag fertigspielen können. Während Charly, der den längeren Put hat, auf dem 1. Green seinen Ball spielt, puttet auch Roman um das Spiel zu beschleunigen. Beide Bälle stossen kurz vor dem Loch zusammen. Der Ball von Charly bleibt neben dem Loch liegen, während derjenige von Roman hinein fällt. Was passiert jetzt?

Roman muss sich 2 Strafschläge anrechnen und Charly muss seinen Ball spielen, wie er liegt.

Charly, dessen Put ja behindert worden ist kann seinen Put wiederholen.

Nichts, Roman hatte Glück und Charly Pech.

Beide müssen sich zwei Strafschläge anrechnen lassen.

Roman muss sich 2 Strafschläge anrechnen und beide müssen ihren Put wiederholen.

Der Ball von Charly gilt als eingelocht, während Roman seinen Put wiederholen muss.

48[2] Verschoben

Wendel muss seinen Marker verschieben, weil er direkt auf der Putlinie von Margrit liegt. Nachdem Margrit gespielt hat und die Reihe an Wendel kommt, legt er seinen Ball beim Marker zurück, spielt und locht ein. Er hat vergessen, zuerst den Marker zurückzulegen.

Eine Putterkopflänge ist innerhalb der Toleranz beim zurücklegen.

Nachdem das Loch fertiggespielt ist können keinen Strafschläge mehr verteilt werden.

Wendel muss sich 2 Strafschläge anrechnen.

Wendel hat sich 2 Strafschläge eingehandelt und muss den Put vom richtigen Ort aus wiederholen.

49[1] Säubern

Gerhard findet auf seiner Putlinie folgendes: eine alte Pitchmarke, Spikemarken, Sand, drei Ahornblätter, eine Schnecke, einen Wurm ein Schneefleck. Was darf Gerhard tun?

die Ahornblätter entfernen

die Pitchmarke reparieren.

die Spikespuren ausbessern.

die Schnecke und den Wurm vom Green tragen.

den Sand wegwischen.

seine Ball so verschieben, dass er nicht über den Schnee puten muss.

Mit em Grizzly uf Belek go.

50[4] Putlinie

Michèle hat einen schwierigen langen Put mit einem starken Break nach rechts zu spielen. Sie schaut sich die Sitaution aus allen möglichen Richtungen an. Dabei begibt sie sich unter anderem auch auf die direkte, gerade Verbindungsline zwischen Ball und Loch. Nachdem Michèle ihren Put gespielt hat, behauptet Doris, ihre Mitspielerin und Markerin, sie habe sich 2 Strafschläge wegen verbessern der Putlinie zugezogen. Wie beurteilen sie die Situation?

Michèle muss sich die Strafschläge anrechnen lassen, weil sie auf ihrer eigenen Putlinie gestanden hat.

Das betreten von Putlinien ist ein Verstoss gegen die Etikette, und damit straffrei.

Verstösse gegen die Etikette werden mit einem Strafschlag bestraft.

Die Putlinie entspricht dem Weg, den der Ball voraussichtlich von seiner Lage bis zum Loch rollen wird. Somit bleibt Michèle straffrei.

Resultat